
Für ein Einfamilienhaus sind meist 8 bis 12 kWp sinnvoll. Mit Wärmepumpe oder E-Auto dürfen es 10 bis 15 kWp sein. Die richtige Größe ergibt sich aus Verbrauch, Dachfläche und Zukunftsplänen.
Schritt 1: Verbrauch ansehen
Auf der Jahresabrechnung steht Ihr Verbrauch in kWh. Eine einfache Regel: Die Anlage sollte im Jahr mindestens so viel erzeugen, wie Sie verbrauchen. Bei 6.000 kWh wären das rund 6 kWp als Untergrenze. Weil viele Anlagen im Winter wenig liefern, wird oft größer gebaut.
Schritt 2: Dach ansehen
Rechnen Sie mit rund 5 Quadratmetern pro kWp. Dazu kommen Abstände zu First, Traufe, Kamin und Dachfenstern. 22 Module zu je 450 Watt ergeben rund 10 kWp.
Schritt 3: Zukunft mitdenken
- Eine Wärmepumpe braucht oft einige tausend kWh mehr pro Jahr.
- Ein E-Auto mit 15.000 km Fahrleistung braucht rund 2.500 bis 3.000 kWh.
- Eine größere Anlage ist heute oft günstiger als eine spätere Erweiterung.
Typische Fehler
- Nur nach der Dachfläche planen und viel billig einspeisen.
- Zu klein planen und das Dach später teuer erweitern.
- Die Netzvorgaben nicht prüfen.
Die passenden Richtwerte finden Sie auch auf der Seite Solaranlage fürs Einfamilienhaus.
Allgemeine Information, keine Rechts-, Steuer- oder Förderberatung.


