
Ein Stromspeicher ist sinnvoll, wenn Sie viel Solarstrom übrig haben und abends viel brauchen. Er ist kein Pflichtteil einer guten Anlage. Mit Blick auf 2027 wird er aber wichtiger, weil die Förderung zu Speichern wandern soll.
Was ein Speicher im Haushalt macht
Mittags ist die Anlage am stärksten und der Verbrauch oft am kleinsten. Der Speicher nimmt diesen Strom auf und gibt ihn am Abend ab. Dadurch steigt der Eigenverbrauch und die Einspeisung sinkt.
Die Größe
Faustregel: rund 1 kWh pro kWp. Bei 10 kWp also um die 10 kWh. Sinnvoller ist der Blick auf Ihren Verbrauch zwischen Abend und Morgen. Brauchen Sie dort 6 kWh, bringt ein 15-kWh-Speicher meist wenig.
Rechnet er sich?
Teilen Sie den Aufpreis durch die Kilowattstunden, die der Speicher in seiner Lebensdauer liefert. Bei 6.000 € und 250 vollen Zyklen mit 8 kWh pro Jahr kommen in 12 Jahren 24.000 kWh zusammen, also 25 Cent pro kWh. Das ist knapp, und genau darum entscheiden Preis und tatsächliche Nutzung.
Gründe jenseits der Rendite
- Mehr Unabhängigkeit vom Strompreis
- Mögliche Notstromfunktion
- Nutzung dynamischer Tarife
Lassen Sie sich einen Speicher im Angebot immer als eigene Position nennen.
Allgemeine Information, keine Rechts-, Steuer- oder Förderberatung.

